Archive for the 'Allgemeines' Category

Haarausfall bei Neurodermitis

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Da Neurodermitis unter anderem starken Juckreiz verursacht, kann es beim Auftreten am Kopf dazu kommen, dass kontinuierliches Kratzen an den juckenden Stellen der Kopfhaut zu Haarausfall führt.

Grobe Haar Behandlung wie kratzen, ziehen und trockenrubbeln nach dem Duschen, begünstigen nämlich den Haarausfall. Beim seborrhoischen Ekzem (auch seborrhoische Dermatitis) tritt der Hautausschlag vor allem an der Kopfhaut und im Gesicht auf. Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt, können aber nach Schätzungen durch genetische Empfänglichkeit oder Stressfaktoren begründet sein.

Medizinisch gesehen kann man durch verschiedene Therapien, die man mit seinem Facharzt bespricht, zumindest längere symptomfreie Zeiträume im Kampf gegen Neurodermitis erreichen. Aus kosmetischer Sicht kann man auch mit einer Haar Behandlung gegen diese Form der Dermatitis angehen.

Eine Heilung ist nicht unmöglich, Kliniken die Patienten von Dermatitis befreien wollen findet man häufig in Erholungsgebieten, dies hat neben der medizinischen Behandlung zweierlei Gründe: zum Einen profitiert der Patient vom Aufenthalt in einer salzhaltigen Meeresluft bzw. Gebirgsluft zum Anderen beinhaltet diese Therapie dazu parallel die perfekte Methode zum Stressabbau. Unter diesen optimalen Bedingungen kann es im Optimum zu einer Heilung kommen. Inwiefern eine Haar Behandlung nach Erfolg der Therapie nötig ist hängt vom individuellen Ergebnis ab.
Wenn Sie mehr Informationen zu Haarausfall und Haarbehandlungen benötigen besuchen sie www.svenson.de

Neurodermitis-Salben

Dienstag, März 17th, 2009

Neurodermitis geplagte Haut ist aufgrund der Erkrankung trocken und bedarf daher einer besonders intensiven Pflege. Dabei ist es wichtig, dass die Haut nur mit hochwertigen Substanzen in Salben und Cremes in Kontakt kommt. Sie sind in der Regel besonders Fett- und feuchtigkeitshaltig. Ziel der Salben, Cremes und Lotions ist es den Säureschutzmantel der Haut zu erhalten und die Haut so widerstandsfähiger gegen Irritationen zu machen. Ferner soll sich eine Rückfettung der trockenen Hautregionen bewirken.

Es können wirkstofffreie, sowie wirkstoffhaltige Salben gegen Neurodermitis unterschieden werden. Im Falle von wirkstofffreien Salben sollte tagsüber die Haut mit einer Feuchtigkeitslotion eingecremt werden. Nachts ist eine fetthaltige Creme zu empfehlen. Wirkstoffhaltige Cremes enthalten häufig Kortison, was die Immunreaktion abschwächen soll. Kortison ist umstritten und weist teilweise starke Nebenwirkungen auf, die sich bei längerer Anwendung intensivieren können. Weiter enthalten Neurodermitiker-Salben häufig Harnstoff (Urea) beziehungsweise Harnstoffverbindungen. Harnstoff lindert die Entzündung und hemmt somit den Juckreiz der betroffenen Hautregion. Neue Salben enthalten zum Teil den Wirkstoff Tacrolimus, welcher gezielter auf die Immunabwehr wirkt als Kortison. Ein weiterer Wirkstoff der in Neurodermits-Salben enthalten sein kann ist Pimecrolimus. Dieser Stoff wirkt hemmend auf spezifische Entzündungsauslöser in den weißen Blutkörperchen.

Ferner existieren Salben und Cremes mit Zinkschüttelmixturen, Teere, sowie Schieferölen. Sie werden auf die Haut aufgetragen und lindern die Entzündung meist zuverlässig. Nachteilig wirkt sich jedoch aus, dass sie kosmetische Nachteile nach sich ziehen und daher für den Alltagsgebrauch eher ungeeignet sind.

Eine Reihe von Cremes hat sich für viele Neurodermitiker als gut verträglich erwiesen.
Im Folgenden sind einige der rezeptfreien Salben und Cremes aufgeführt. Als fetthaltige Cremes sind unter anderem die Asche Basis® med Fettcreme, Basodexan® Fettcreme, duradermal® Fettcreme, Linola® Fettcreme und die Optiderm® Fettcreme erhältlich. Sie erfüllen die Vorraussetzungen ausgesuchter Inhaltsstoffe und sind speziell auf die Neurodermitikerhaut ausgelegt.

Als Feuchtigkeitscremes sind Präparate wie Basodexan® Softcreme, Decoderm® Basiscreme, duradermal® Creme, Halicar® Creme, JOMAX® Creme, Optiderm® Lotion und die Windol Creme für Neurodermitiker geeignet und rezeptfrei verfügbar.
Neurodermitiker- Salben die diese Kriterien erfüllen sind beispielsweise Basodexan® Salbe, Cefabene® Salbe, duradermal® Salbe, FideSan® Salbe, JOMAX® Salbe, Windol Salbe, Tannosynt® Salbe und Rivanol Salbe.

Die Verträglichkeit der aufgeführten Präparate ist nicht allgemein gültig und kann je nach Patient variieren. Vor der Anwendung sollten die Salben und Cremes auf ihre Inhaltsstoffe überprüft werden, damit allergischen beziehungsweise Unverträglichkeitsreaktionen vorgebeugt wird. Außerdem können Wechselwirkungen mit anderen Präparaten auftreten. Daher sollte vor dem Gebrauch der behandelnde Hausarzt konsultiert werden.

Neurodermitis-Patienten für Studie gesucht

Donnerstag, März 20th, 2008

Bonner Dermatologen untersuchen, warum Erkrankte oft auch anfälliger für Virus-Infektionen sind

Manche Patienten mit Neurodermitis sind auch anfälliger für Virus-Infektionen als Gesunde – warum, ist unbekannt. Mediziner des Universitätsklinikums Bonn wollen diese Wissenslücke schließen. Für ihre Studie suchen sie nun nach Betroffenen. Nach Schätzungen erkranken bis zu 10 Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens an einer Neurodermitis. Auch wenn die Krankheit mit der Zeit ausheilen kann, bleibt die erhöhte Anfälligkeit für Virenerkrankungen oft lebenslang bestehen.

So mancher Skiläufer kennt die Symptome: Nach einem Sonnentag auf der Piste beginnen die Lippen plötzlich unangenehm zu kribbeln und zu jucken. Ursache des „Gletscherbrandes“ ist eine Herpes-Infektion, die erst durch die starke UV-Strahlung in großer Höhe zum Ausbruch kommt. Im Normalfall bleiben die juckenden Bläschen auf die Lippen beschränkt. „Bei Neurodermitis-Patienten kann das Virus aber den gesamten Körper befallen“, erklärt der Direktor der Bonner Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Professor Dr. Dr. Thomas Bieber. „Die Krankheitsbilder sind in der Regel so schwer, dass die Betroffenen stationär behandelt werden müssen.“

Bei Menschen mit Neurodermitis verlaufen Virusinfektionen häufig schwerer als im Normalfall. Biebers Arbeitsgruppe ist Teil eines Forschungskonsortiums, das den Grund für diese Beobachtung herausfinden möchte. Das Projekt wird bereits seit 2005 vom US-amerikanischen National Institute of Health (NIH) unterstützt. Das NIH hat seine Förderung gerade um weitere zwei Jahre verlängert. Biebers Arbeitsgruppe untersucht schon lange die immunologischen Vorgänge in der Haut von Neurodermitis-Kranken. Auf diesem Gebiet bekleiden die Bonner Forscher weltweit eine Spitzenstellung.

Das NIH hatte das Forschungsprogramm vor dem Hintergrund möglicher Terrorakte mit Pockenviren ausgeschrieben. Die zur Pockenschutzimpfung eingesetzten Vacciniaviren können bei manchen Menschen schwere Erkrankungen auslösen. Zu den Risikogruppen zählen wegen ihrer erhöhten Anfälligkeit für Virusinfektionen auch Neurodermitis-Kranke. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, eine sicherere Form der Pockenimpfung zu entwickeln. (Quelle: Universitätsklinik Bonn)

Weiter zum Universitätsklinikum Bonn mit Kontaktadresse für Interessenten

Hilft Oolong Tee bei Neurodermitis?

Samstag, November 10th, 2007

Für Patienten mit Neurodermitis gibt es möglicherweise neue Hoffnung. Eine Studie der Shiga Universität in Japan hat gezeigt, dass sich der Konsum von Oolong-Tee positiv auf diese Krankheit auswirken kann. Dieses Thema wird im Teeblog Naturideen behandelt.
Da ich sehr viel von fernöstlicher Medizin halte werde ich mir da bei Naturideen mal einen Pack Oolong Tee bestellen. Einen Versuch ist das immer wert.